Dachboden Voithofer / Möbel und Bautischlerarbeiten

Aus alt mach alt aber das bitte ganz neu!

Das Konzept des Ausbaus beruht auf der Grundlage, sämtliche
Materialien, die beim Rückbau anfallen soweit wie möglich
wiederzuverwenden.

Dieses Konzept erlaubt ein günstiges Bauen.
Der Boden bleibt dadurch derselbe wie bei der Errichtung
des Gebäudes in den 30er Jahren. Auch das vom Kunden
schon lange zuvor geschlägerte und gelagerte Holz wird für
Möbel verwendet. Da dem Holz zum Zeitpunkt des Schlägerns
noch keine Verwendung zugeteilt wurde, lies der Kunde es
einfach in dünne Bretter aufschneiden. Dadurch und der
zu hohen Restfeuchte des Holzes musste auf alte
Konstruktionsweisen zurückgegriffen werden wie zum
Beispiel die Gratleiste.

Speziell die Türen wurden als Bretterbauweise mit Gratleiste
gefertigt.

Dennoch war es wichtig, auch zeitgemäße architektonische
Elemente zu implementieren.
Aus diesem Grund wurde ein neues Türband entwickelt.
Durch die Bänder ist auf der Anschlagseite der Tür kein Stock
ersichtlich. Beinahe wie ein Holzgemälde hängen sie an der
Wand und warten darauf geöffnet zu werden.

 

Detail Türstock

 

 

Die Küche ist eine Kombination aus Dekorspannplatten und
altem Holz. Auch dort wurde auf alte Konstruktionen
zurückgegriffen, so wie die Gratleiste, die ein Arbeiten des Holzes
erlaubt und die Platte trotzdem gerade hält.

 

 

Auftraggeber: Josef Voithofer
Planer, Konzept: Peter Kneidinger
Tischler: Josef Dreisiebner u. Martin Aigner
Salzburg
 

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